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HomocysteinExperte
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 kognitiver Funktion und Vitamin B12
Zusammenhang zwischen kognitiver Funktion Störung und niedrigem Vitamin B12 Status vom August 2011, Lildballe et al. Clinical Chemistry.
Niedrige Vitamin B12 Konzentrationen wurden mit einem höheren Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz, sowie mit einem beschleunigten Rückgang der kognitiven Fähigkeiten, in Verbindung gebracht (1-3).
In der kürzlich von Lildballe et al. durchgeführten Studie wurde die kognitive Funktion bei 839 älteren Menschen (Alter >74 Jahre) untersucht und der Vitamin B12 Status untersucht. Die kognitive Funktion wurde als “mini-mental state examination scores”, mit einer Standarisierte Befragung, erfasst. Parallel dazu wurden mehrere traditionelle und auch neue Marker des Vitamin B12 Status gemessen (Gesamt B12, Holotranscobalamin, Methylmalonsäure, Homocystein). Geringere kognitive Leistungen (MMSE score <22) waren mit niedrigeren Vitamin B12 (200 vs. 270 nmol/L), niedrigen Holotranscobalamin (64 vs. 81 pmol/L), erhöhtem Homocystein (15,6 vs. 12,8 mol/L) und erhöhten Methylmalonsäure (380 vs 250 nmol/L) Konzentrationen im Blut , assoziiert.
Verglichen mit einer mittleren Serum-Vitamin B12 Konzentration von 348 pmol/L war eine Serum-Vitamin B12 Konzentration von 160 pmol/L mit einem doppelt so hohen Risiko für kognitive Beeinträchtigungen (MMSE score < 22) assoziiert. Bei mittlere Holotranscobalamin Konzentrationen von 41 pmol/L war das Risiko für kognitive Beeinträchtigungen verglichen mit Konzentrationen von 120 pmol/L viermal höher. Weiterhin wurde festgestellt, dass eine erhöhte mittlere Homocystein Konzentration von 21,2 µmol/L, verglichen mit einer Konzentration von 10,3 µmol/L mit einem fünffach erhöhten Risiko für kognitive Beeinträchtigungen assoziiert war.
Mit Hilfe der untersuchten Marker des Vitamin B12 Status (Gesamt B12, Holotranscobalamin, Methylmalonsäure, Homocystein) konnte in dieser Studie ein großer Teil der Probanden mit kognitiven Beeinträchtigungen identifiziert werden. Die Autoren schlagen daher vor, die genannten Vitamin B12-Marker zur Identifikation von älteren Menschen mit erhöhtem Demenzrisiko zu verwenden und sie als „Indikatoren des Wohlbefindens“ / “Wellness scores” zu definieren.
Reference List
1. Hin H, Clarke R, Sherliker P, Atoyebi W, Emmens K, Birks J, Schneede J, Ueland PM, Nexo E, Scott J, Molloy A, Donaghy M, Frost C, Evans JG. Clinical relevance of low serum vitamin B12 concentrations in older people: the Banbury B12 study. Age Ageing. 2006;35:416-22. 2. Hooshmand B, Solomon A, Kareholt I, Leiviska J, Rusanen M, Ahtiluoto S, Winblad B, Laatikainen T, Soininen H, Kivipelto M. Homocysteine and holotranscobalamin and the risk of Alzheimer disease: a longitudinal study. Neurology. 2010;75:1408-14. 3. Vogel T, li-Youcef N, Kaltenbach G, Andres E. Homocysteine, vitamin B12, folate and cognitive functions: a systematic and critical review of the literature. Int J Clin Pract. 2009;63:1061-7.
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